Der Bolognaprozess und ECTS in Europa

Ende April 2009 hat in Leuven und Louvain-la-Neuve die fünfte Bologna-Nachfolgekonferenz der Bildungsministerinnen und -minister der 46 Bologna-Staaten stattgefunden.
Die Berichte der Bologna Follow-up Group (2009 Stocktaking Report), der ESU (Bologna with Student Eyes 2009), von Eurydice (Higher Education in Europe 2009: Developments in the Bologna Process) würdigen die Fortschritte seit dem letzten Ministertreffen, machen aber auch deutlich, dass in einigen Bereichen weiterhin Entwicklungsbedarf besteht.
Das Leuven-Communiqué unterstreicht, dass die Ziele der Bologna-Deklaration und die in den darauf folgenden Jahren formulierten Zielsetzungen nach wie vor gültig sind. Sie in allen Bereichen vollständig umzusetzen, erfordert auch nach 2010 das ganze Engagement aller Beteiligten. Die für das nächste Jahrzehnt formulierten Prioritäten betreffen an vorderster Stelle:

  • Die soziale Dimension mit dem erklärten Ziel, Menschen aus allen Schichten und aus allen kulturellen Hintergründen den Zugang zur Hochschulbildung und den Studienerfolg zu ermöglichen.
  • Lebenslanges Lernen als integraler Bestandteil des Bildungssystems
  • Beschäftigungsfähigkeit
  • Die Weiterführung der Curricula-Reform und die Entwicklung von Learning Outcomes
  • Mobilität als Kennzeichen des europäischen Hochschulraums.


Auch nach 2010 ist eine Zusammenarbeit auf europäischer Ebene notwendig.
Die nächste Bologna-Ministerkonferenz findet im April 2012 in Bukarest (Rumänien) statt.

Bologna Jubiläumskonferenz, gemeinsam von Ungarn und Österreich organisiert, in Budapest und Wien, März 2010.


Conference Website

Bologna-Ministerkonferenz in Leuven/Louvain-la-Neuve BE, April 2009

Conference Website

Zwischenstand der Umsetzung der Bolognareform in Europa

Referenzdokumente

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23.11.2009