Qualifikationsrahmen für den schweizerischen Hochschulbereich (nqf.ch-HS)
- Qualifikationsrahmen für den schweizerischen Hochschulbereich (nqf.ch-HS) (PDF)
- Die drei Hochschultypen im schweizerischen Hochschulsystem (PDF)
- Entstehungsgeschichte des nqf.ch-HS (PDF)
- Aktueller Stand
- Weitere Arbeiten
- Definition und Zweck des nqf.ch-HS
- Modell "Bologna" / Modell "EU"
Aktueller Stand
Im Herbst 2009 wurde der nqf.ch-HS der CRUS, der KFH und der COHEP separat vorgelegt und von allen drei Rektorenkonferenzen verabschiedet. Die definitive Version wurde am 23. November 2009 durch den gemeinsamen Leitungsausschuss der drei Rektorenkonferenzen (la-rkh.ch) verabschiedet und dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF übergeben.
Weitere Arbeiten
gemäss den BFUG Steps 6-10
(Mit der Verabschiedung des nqf.ch-HS hat die Schweiz den BFUG Step 6 erreicht.)
- Anpassung der Bologna-Richtlinien durch die SUK beziehungsweise durch den FHR EDK
- Publizierung des nqf.ch-HS
- Vorgehensweise der Umsetzung festlegen
- Umsetzung an den Hochschulen
- Selbstzertifizierung
Definition und Zweck des nqf.ch-HS
Der Qualifikationsrahmen für den schweizerischen Hochschulbereich nqf.ch-HS beschreibt und definiert die Stufen und Qualifikationen der Hochschulbildung in der Schweiz anhand folgender Elemente:
- generische Deskriptoren
- Zulassungsbedingungen
- ECTS-Credits
- Abschlüsse
Der nqf.ch-HS trägt dazu bei, die Zielsetzungen der Bologna-Reform zu erreichen.
- Er soll den Hochschulen zur Orientierung bei der Ausgestaltung und Beschreibung ihrer Studiengänge/-programme dienen. Sie stützen sich auf die Deskriptoren für die Formulierung der Lernergebnisse (Learning Outcomes).
- Er verbessert die Information über das schweizerische Hochschulsystem, insbesondere hinsichtlich der Lehre.
- Er erleichtert die Vergleichbarkeit der Abschlüsse in Europa und fördert die Transparenz.
Modell "Bologna" / Modell "EU"
An der Bologna-Ministerkonferenz in Bergen 2005 haben die Bildungsminister einen übergreifenden, 3-stufigen Qualifikationsrahmen für den europäischen Hochschulraum verabschiedet (QF-EHEA). Die Minister haben sich verpflichtet, bis 2012 nationale Qualifikationsrahmen zu erstellen, die mit dem QF-EHEA kompatibel sind, und mit deren Ausarbeitung bis 2007 zu beginnen.
Gleichzeitig hat die EU einen 8-stufigen Qualifikationsrahmen vorgelegt (EQF-LLL), der die Bereiche von der obligatorischen Schule bis zur Tertiärstufe abdeckt. Die Tertiärstufe ist im EQF-LLL nicht alleinig für den Hochschulbereich reserviert!