Direkteinstieg für

Fachhochschulen

Neben den universitären Ausbildungswegen gibt es in der Schweiz die Möglichkeit, sich auf der berufsbildenden Schiene einen tertiären Abschluss anzueignen. Bis 1997 geschah dies an den Höheren Technischen Lehranstalten, den Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschulen, den Höheren Fachschulen für Gestaltung etc. Um die Anerkennung dieser Abschlüsse mit dem Ausland besser gewährleisten zu können, wurde in einem ersten Schritt 1993 auf Bundesebene die Berufsmaturität (vergleichbar mit der deutschen Fachhochschulreife) eingeführt. Im Jahre 1995 hat das eidgenössische Parlament in einem zweiten Schritt das Fachhochschulgesetz verabschiedet. Am 2.3.1998 gab schliesslich der Bundesrat rückwirkend auf den 1. Oktober 1997 grünes Licht für sieben Fachhochschulen in den Regionen Westschweiz, Tessin, Bern, Zentralschweiz, Zürich Nord- und Ostschweiz. Ende 2003 erhielten sie eine definitive Betriebsgenehmigung nach einer eingehenden Überprüfung durch die Fachhochschulkommission, welche bei dieser Aufgabe von in- und ausländischen Experten unterstützt worden war. Ende des Jahres 2005 genehmigte der Bund die Fachhochschule Kaleidos und 2008 die Fachhochschule Les Roches-Gruyère. Beide Institutionen haben eine private Trägerschaft.

Neben der Aus- und Weiterbildung haben die Fachhochschulen den Auftrag, praxisorientierte Forschung zu betreiben, den Technologietransfer zu den kleinen und mittleren Unternehmen zu fördern und Dienstleistungen zugunsten Dritter zu erbringen.

Die Fachhochschulen bieten Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Design, Gesundheit, soziale Arbeit und Kunst an. Immer mehr Studieninteressierte lassen sich durch das praxisorientierte Studium anziehen. Nach einem stetigen Wachstum in den letzten Jahren erreichten die Fachhochschulen 2013 eine Gesamtzahl von 68'802 Studierenden.

Informationsquelle für ausländische Studierende zum Studium an einer Schweizer Fachhochschule

Politische Gremien

 |   | 
14.08.2014